simiae insulis – oder bulgarische Impressionen

Veröffentlicht unter Old School PUV-Blog

simiae insulis – [lat.] simia-e (pl.) die Affen; insul-is (Abl.) von den Inseln;

Und wieder ist ein Urlaub zu Ende… und mal wieder die Dritte Welt der Europäischen Union… Bulgarien. Allerdings habe ich dort mehr Leibeigene der Queen Elisabeth II. als Bulgaren gesehen. Und obwohl ich sonst ein Anhänger von Multi-Kulti bin, muss ich euch sagen, dass es kein schöner Anblick war.

Freunde der Nacht! Bis auf ein paar Ausnahmen sahen unsere Nachbarn von den Inseln genau wie deren Frühstück aus. Fett, unappetitlich und „well done“ von der Sonne. Mein Gott – habe ich mich nach ein paar Schwedinnen gesehnt! Aber nein! Mir blieb Pommes mit Mayo auf Weißbrot, weiße Bohnen mit Speck zum Frühstück und bis aufs rohe Fleisch verbrannte Haut… ja ja, die Haut… die sah wie deren Flagge aus, weiß wie Papier mit roten Sonnenbrandstreifen.

Die einzigen Pigmente, die sie hatten, stammten von deren Tattoos. Diese beschäftigten sich fast ausschließlich mit dem Thema „Fußball“. Ist das nicht drollig? Das ist so, als würde ich mir was mit „I ♥ Damen Synchronschwimmen“ in die Haut ritzen lassen. Da habe ich genauso viel Ahnung von, wie die Tommys vom Fußball. Wenn ihr mich fragt, dann ist das aus Langeweile entstanden. Als andere europäischen Nationen um den Ruhmreichen Titel des Europameister gekämpft haben, sind unsere Helden, die nicht mal eine Nationalhymne haben, auf die Idee gekommen, dass man was anderes machen kann, als sich und den anderen besoffen die Rübe einzuschlagen. Da fingen sie halt mit dem stechen an…

Wenigstens wurde man von den ganzen Beckhams, Rooneys und Rafaels (können die sich wirklich kein anständiges Podolski Trikot leisten?) in Ruhe gelassen. Es sei denn man stand zwischen ihnen und der nächsten Bar.

Aber jetzt reicht es langsam. Bei der ganzen Aufregung habe ich noch gar nicht über die andere Nationen geschimpft. Vielleicht lass ich es.

Supermarekki. Der mit der „I Have Survived – Bulgarien 2008“ Auszeichnung.

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